Aktuelle Termine - Christoph Pötzsch - Historische Führungen und Vorträge

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Aktuelle Termine

Aktuelle Termine und Veranstaltungen
und Modalitäten
Weitere Führungen nach der Corona-Pause

Weiterhin gelten  Abstandsregelungen und eine sehr begrenzte Teilnehmerzahl.
Die Teilnahme ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung per Mail unter info@historisches–dresden.de
und nach erhaltener Teilnahmebestätigung möglich.
Bitte bringen Sie einen Mundschutz mit!
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Für alle Führungen beträgt die Teilnehmergebühr 5,-€
 
 
Anmeldungen sind per E-Mail mit Anzahl und Namen des /der Teilnehmer möglich.
 
 
Eine Teilnahme ist nur mit unserer schriftlichen Teilnehmerbestätigung möglich.
 Die jeweiligen Treffpunkte teilen wir Ihnen in der Teilnahmebestätigung mit.

 
Änderungen vorbehalten



Sonnabend, 11. Juli, 14.00 Uhr
 
Führung durch die Friedrichstadt
„Die Friedrichstadt – Geschichte(n) eines unvollendeten Stadtteils“

Kaum ein anderer Dresdner Stadtteil bietet so unterschiedliche Facetten. Und kaum ein anderer Stadtteil ist so auf der Suche nach seiner Identität wie die Friedrichstadt:
Architektur feinster barocker Prägung, atemberaubende Umnutzungen, raffinierte Industriebauten, schrecklicher Verfall von Bausubstanz, geheime politische Entscheidungen, Zersiedlungen, Neubeginn und immer wieder gestoppte Entwicklung.
Später weltberühmte Künstler wurden hier geboren bzw. wirkten in der Friedrichstadt. Und vor gut 200 Jahren hielt die Welt den Atem an: In einem mehrstündigen Duell zweier Giganten der Weltgeschichte ging es in der Dresdner Friedrichstadt um nichts weniger als um die Zukunft Europas.
Faszinierende und heute kaum noch bekannte Geschichten des wohl historisch bedeutendsten Stadtteils von Dresden bilden diese Stadtteilführung, bei der dennoch die Frage gestellt werden muß:
Ist die Friedrichstadt gescheitert?



Freitag, 17. Juli, 17.00 Uhr

Führung durch Blasewitz Ost
„Schiller, Naumann und Karl May – Die große Welt am Schillerplatz“

Bei dieser Führung durch den Osten des Villenortes Blasewitz begegnet uns große Geschichte gleichermaßen wie das Wirken bedeutender Persönlichkeiten. So ist der Ort zu besichtigen, an dem sich einer der bedeutendsten Komponisten der Welt selbst erfand. Es begegnet uns ein sächsischer Ministerpräsident, der gleichzeitig sieben Tage und drei Jahre im Amt war. Wir erörtern, was der Erfinder der Litfaßsäule mit Blasewitz zu tun hat. Wir verfolgen die Spuren des großen Franz Liszt und können sogar an der Tür des Abenteuerschriftstellers Karl May klingeln.
Und die alles andere als romantische Beziehung zwischen Friedrich Schiller und der Gustel von Blasewitz wird ebenfalls vorgestellt.



Sonnabend, 18. Juli, 14.00 Uhr

Führung vom Hauptbahnhof zum Georgentor
„Die unbekannte Innenstadt – Verlorenes, Verschwundenes und Wiederstandenes“

Der Weg vom Dresdner Hauptbahnhof bis zum Georgentor bietet vermeintlich optisch nicht viel. Zu stark waren Zerstörungen und Wiederaufbau nach dem Krieg. Aber beim genauen Hinsehen öffnet sich der Blick für die Historie. Man sieht nur, was man weiß. Ein Brunnen erzählt von einer tragischen Liebesgeschichte. Ein markierter Stein erinnert an einen bizarren Mord. Ein Baum erinnert an einen Oberbürgermeister.
Ein früheres Hotel beherbergte den großen englischen Admiral Horatio Nelson, der Napoleon besiegte. Wir erinnern an das größte deutsche Ballonfahrtexperiment des 19. Jahrhunderts.
Wir besuchen Fjodor Dostojewski und erinnern uns an die schottische Kirche, die einst in Dresden stand.



Sonntag, 19. Juli, 14.00 Uhr


Führung über den Dresdner Johannisfriedhof
„Auf den Spuren vergessener Persönlichkeiten“

Der Johannisfriedhof erzählt viele Geschichten. Hier sind Personen begraben, deren Lebensläufe seltsam, skurril, kurios und tragisch verliefen. Wir erinnern an das Bubenstück eines 18jährigen, das für ein militärisches Desaster sorgte. Wir besuchen das Grab einer 22jährigen Frau, die als Giftmörderin öffentlich hingerichtet wurde, nachdem der sächsische König das Gnadengesuch abgelehnt hatte. An drei verdienstvolle Oberbürgermeister von Dresden wird ebenso erinnert, wie an eine geheimnisvolle Frau aus der Dresdner Johannstadt, die eine der höchsten Auszeichnungen vom Papst erhielt. Wir erinnern an den „Retter des Barock“, dem das Dritte Reich ein würdiges Begräbnis verweigerte gleichermaßen wie an den Mann, der den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Sachsen einführte.
Und das wohl bizarrste Grab Sachsens ist auch auf diesem Friedhof. Es ist leer. Und der, dessen Name auf der Grabtafel steht und der für eine dramatische Lebensgeschichte sorgte, endete unter Kannibalen in der Südsee.




Und hier schon eine Vorschau:
 
Demnächst hat unsere neue Führung Premiere, die das auf den ersten Blick belanglose Gebiet vom Dresdner Rathaus über die Gewandhausstraße, Weiße Gasse bis zur Kreuzkirche führt.
 
Aber der Titel der Führung sollte bereits verraten, dass es historisch viel aus dem alten Dresden zu entdecken gibt.
 
Wir freuen uns auf Sie bei unserer neuen Tour:
 
„Wo Casanova wohnte, Johann Sebastian Bachs Meisterwerk uraufgeführt wurde und Napoleon eine schreckliche Nacht verbrachte …“



Hygienekonzept für die Stadtführungen
von Heidi und Christoph Pötzsch

Führungen finden ausschließlich im öffentlichen Raum statt.
 
 
Es gibt keine Führungen in geschlossenen Räumen.
 
 
Die Teilnahme ist ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich. Der Gästeführer verfügt über die Adressen der Teilnehmer und bewahrt sie unter Beachtung des Datenschutzes auf.
 
Nach 3 Monaten werden die Adressen vernichtet.
 
 
Die Anzahl der Teilnehmer wird an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Bei Parkführungen wird es mehr Teilnehmer geben können als bei Innenstadtführungen.
 
 
Ein Abstand von 1,5 m wird gewährleistet und während der Veranstaltung immer wieder darauf hingewiesen.
 
 
Beim Kassieren des Eintrittsgeldes wird vom Bezahlenden und vom Kassierer Mundschutz getragen.
 
 
Den Teilnehmern wird dringend empfohlen, bei der Veranstaltung Mundschutz zu tragen.
 
 
Das Hygienekonzept wird den Teilnehmern zu Beginn der Veranstaltung vorgetragen und ist mit dem Kauf einer Eintrittskarte verbindlich.
 
 
Dresden, den 21.5.2020
copyright by Heidi Pötzsch
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